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  • Kirikud

Maarjakirche in Karula

Kirikumõisa tee 14, Valga vald, Valga maakond, 68116

Die Kirche in Karula ist ein ehemaliger Getreidespeicher des Guthofs, der 1997 umgebaut wurde. Der Raum erhält durch das große, farbige Fenster „Das heilige Abendmahl“ (2001) der estnischen Künstlerin Dolores Hoffmann seine besondere Atmosphäre. Als Jünger sind hier Ortansässige dargestellt, im Hintergrund sieht man die Hügellandschaft von Karula. Sonntags während der Gottesdienste ist die Kirche für Besucher geöffnet, an anderen Tagen kann der Kirchenbesuch mit dem Vertreter der Kirchengemeinde abgesprochen werden. Interessant zu wissen:
• In den Sowjetzeiten wurde dieses Gebäude als Stall benutzt.
• Das Fenster ist ein Geschenk der Nachfolger der ehemaligen Gutsbesitzer von Grote

Ausstattung

  • Informationstafeln
  • Parken frei

Öffnungszeiten

Ganzjährig

Nach Vorbestellung

Kontakt

  • +372 529 6516
  • enno.tanilas@eelk.ee

Links

karula.ee

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Johanniskirche Tartu

Die gotische Johanniskirche Tartu aus dem 14. Jahrhundert ist eine der ältesten Kirchen Estlands und zeichnet sich durch ihre einzigartigen Terrakotta-Skulpturen aus, die in ganz Europa als selten gelten. Ursprünglich schmückten die Kirche mehr als 1000 handgefertigte Terrakotta-Skulpturen, von denen noch etwa 200 erhalten sind. Jede Skulptur ist einzigartig, was zu Spekulationen geführt hat, dass sie die damaligen Bewohner von Tartu oder andere wichtige Persönlichkeiten darstellen könnten. Der Turm der Johanniskirche bietet einen herrlichen Blick über die gesamte historische Altstadt von Tartu. Im Turm befinden sich 2 Bronzeglocken, die die Namen Peter und Paul tragen. Jeden letzten Sonntag im Monat findet in der Kirche ein Gottesdienst auf Englisch statt!

  • Kirikud

Petrikirche Tartu

Die Petrikirche in Tartu zählt zu den schönsten neugotischen lutherischen Kirchen Südestlands. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts als geistiges Zentrum der wachsenden estnischsprachigen Gemeinde errichtet. Der vom Architekten Viktor Schröter entworfene Sakralbau prägt mit seinem 56,5 Meter hohen Turm und der markanten Backsteinfassade bis heute das Stadtbild des Stadtteils Ülejõe. Der helle und großzügige Kirchensaal besticht durch ein eindrucksvolles dreigeschossiges Raumkonzept. Holzbalken und neugotische Bögen verleihen dem Innenraum Wärme, Rhythmus und eine feierliche Würde, die an eine städtische Kathedrale erinnert. Zu den bedeutendsten Kunstwerken gehört das Altarbild „Der rufende Christus“ (1897) des estnischen Malers Johann Köler. Ergänzt wird das Ensemble durch eine Orgel mit 22 Registern aus dem späten 19. Jahrhundert, deren Klang die Petrikirche zu einem geschätzten Konzertort mit ausgezeichneter Akustik macht. In unmittelbarer Nähe des Ortes, an dem das erste estnische Liederfest stattfand, errichtet, ist die Petrikirche seit der Grundsteinlegung im Jahr 1882 eng mit der kulturellen und gemeinschaftlichen Geschichte der Esten verbunden und bis heute ein lebendiger Ort des Glaubens und der Musik.

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Kirche-Konzertsaal für Kammermusik in Tõrva

Die apostolische orthodoxe Kirche für Helme-Tõrva Gemeinden wurde in der Valga Strasse in den Jahren 1903-1904 gebaut. Der Baumeister war Karl Shurin. Dank ihren zwei Kuppeln und dem Glockenturm konnte dieses Gebäude unter den Kirchen der Propstei von Viljandi hervorragen. Während der heftigen Schlachten im September 1944 wurde die Kirche stark zerstört. Erst 1990 wurde sie wieder aufgebaut, diesmal als Konzertsaal für Kammermusik. Interessant zu wissen: * In der Sowjetzeit fand die Kirche Anwendung als Salz- und Zementspeicher. * Jetzt gehört das Gebäude der lutherischen Kirchenbehörden.

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Dom zu Tartu

Der Dom zu Tartu auf dem Tartuer Domberg ist eines der bedeutendsten und größten mittelalterlichen Bauwerke Estlands und zugleich die einzige Kirche des Landes mit zwei Türmen. Der Bau begann bereits im 13. Jahrhundert, als Tartu eine wichtige Bischofsstadt war, und wurde mit Erweiterungen und Umbauten bis ins frühe 16. Jahrhundert fortgeführt. In der Reformationszeit stand die Domkirche leer und verfiel allmählich zur Ruine. Gerade diese monumentalen Mauern und weitgespannten Gewölbe machen den Dom jedoch bis heute zu einem der eindrucksvollsten Beispiele der Backsteingotik im alten Livland und zeugen von der architektonischen Größe des Mittelalters sowie vom hohen Können der damaligen Baumeister. Im Domgebäude ist heute das Museum der Universität Tartu untergebracht, das die Geschichte der Wissenschaft, der universitären Bildung und der akademischen Tradition in Tartu anschaulich präsentiert. Besucher können auch die Türme des Doms besteigen, von denen sich einer der schönsten Ausblicke über die Stadt und das Tal des Flusses Emajõgi eröffnet. In unmittelbarer Nähe der Türme befindet sich der Dom-Shop, in dem Geschenke, wissenschaftliche Souvenirs und Andenken mit dem Symbol der Universität erhältlich sind. Am Abend verleiht eine stimmungsvolle Beleuchtung dem Dom eine besonders magische Atmosphäre.

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Kirche St. Georg in Värska

Die orthodoxe Backsteinkirche in Värska ist dem Heiligen Georg gewidmet. Das wichtigste Fest der Kirche ist der Georgstag im Frühling, das in Setomaa am 6. Mai gefeiert wird und in einer nachmittäglichen Kirmes gipfelt. Der Bau der Kirche wurde von den Einwohnern finanziert. Ihre Ikonostase stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert und die Ikone des Heiligen Georgs auf Holz aus dem 17. Jahrhundert. Sie besitzt viele schöne handgefertigte setukesische Kirchtücher. Die Kirche umgibt ein Friedhof, auf dem verschiedene wichtige Persönlichkeiten der setukesischen Kultur begraben sind.

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Kirche des Heiligen Bartholomäi zu Palamuse

Die Kirche des Heiligen Bartholomäi zu Palamuse (dt. St. Bartholomäi) ist eine der ältesten mittelalterlichen Kirchen im nördlichen Teil des Landkreises Tartu (dt. Dorpat). Sie wurde erstmals 1234 in Dokumenten erwähnt. Als Wehrkirche bot sie den Menschen während des Krieges Schutz vor Eindringlingen. Rund um die Kirche liegt ein alter Friedhof, von dem zwei Grabsteine erhalten sind. Die einzigartigen Holzskulpturen auf Altar und Kanzel stammen aus dem Jahr 1696. An der Außenseite der Ostwand des Gebäudes findet sich eine vom Putz befreite Quaderbemalung. In der Kirche findet jeden Sonntag um 11.00 Uhr der Gottesdienst statt. Ebenso werden in der Kirche schöne Konzerte durchgeführt und ein anderes Mal können Aufführungen besucht werden.

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Pauluskirche in Tartu

Die Paulskirche in Tartu ist als einzige Jugendstilkirche Estlands ein architektonisches Unikat. Ihre Architektur vereint nationalromantische Elemente mit einem geometrischen Design. Besonders bekannt ist die Kirche für ihre beiden Stahlglocken, die 1922 in Deutschland gegossen wurden. Der Glockenturm mit seiner Glaskuppel bietet einen bezaubernden Blick über die Stadt Tartu und ist über eine Treppe zugänglich. Auf dem Weg nach oben befindet sich eine kleine Galerie, die Einblicke in die Geschichte der Kirche gibt. Für den Besuch des Turms wird ein Eintrittsaufschlag erhoben. Die Paulskirche verfügt über ein Kolumbarium, eine Krypta sowie eine Buchhandlung. Darüber hinaus können Sie eine Kirchenführung, ein privates Orgelkonzert oder Catering in der Kirchenküche buchen.

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Johanniskirche (Jaani kirik) in Valga

Die sich im Stadtzentrum befindende Jaanikirche entstand nach dem Projekt von Chr. Haberland im Jahre 1816 und ist die einzigste Kirche in Estland mit einem ovalen Grundriss. Die unikale Orgel ist als Original unzerstört geblieben und ist das einzige in Estland vorhandene Instrument vom deutschen Orgelmeister Friedrich Ladegast. Interessant zu wissen: * Diese Orgel gehört zu den 200 besten Orgeln in Europa. * Mittags und Mitternachts klingt vom Glockenturm speziell für diese Kirche komponierte Melodie.