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Ruinen der Vasallenburg Rõngu

Elva vald, Tartu maakond, 61009

Die Ruinen der Vasallenburg Rõngu liegen in der Gemeinde Elva im Landkreis Tartu und zählen zu den interessanten mittelalterlichen Denkmälern Südestlands. Die Burg wurde vermutlich im 14. Jahrhundert als Vasallenburg des Bischofs von Dorpat (Tartu) errichtet und war Teil des Verteidigungssystems der Bischofsdiözese. Ihre Aufgabe bestand darin, wichtige Verkehrswege und die umliegende Region zu überwachen.
Im Mittelalter handelte es sich um einen befestigten Gebäudekomplex mit einem Innenhof zwischen den Mauern. Innerhalb der Burg befand sich auch eine Kapelle, die in schriftlichen Quellen aus dem frühen 15. Jahrhundert erwähnt wird. Während des Livländischen Krieges im 16. Jahrhundert verlor die Burg ihre Bedeutung und wurde zerstört.
Heute sind von der Vasallenburg Rõngu nur noch Mauerreste erhalten, die sich in einem Park auf dem Burghügel befinden. Das Gelände ist frei zugänglich und eignet sich für Spaziergänge, zur Auseinandersetzung mit der Geschichte sowie zum Fotografieren. Die Ruinen bieten sowohl Geschichtsinteressierten als auch Familien, die Naturerlebnis und kulturelles Erbe miteinander verbinden möchten, einen lohnenden Ausflugsort.

Ausstattung

  • Informationstafeln
  • Parken frei

Öffnungszeiten

Ganzjährig

Ööpäevaringselt

Kontakt

  • +372 524 2702
  • turism@elva.ee

Links

visitelva.com

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Dom zu Tartu

Der Dom zu Tartu auf dem Tartuer Domberg ist eines der bedeutendsten und größten mittelalterlichen Bauwerke Estlands und zugleich die einzige Kirche des Landes mit zwei Türmen. Der Bau begann bereits im 13. Jahrhundert, als Tartu eine wichtige Bischofsstadt war, und wurde mit Erweiterungen und Umbauten bis ins frühe 16. Jahrhundert fortgeführt. In der Reformationszeit stand die Domkirche leer und verfiel allmählich zur Ruine. Gerade diese monumentalen Mauern und weitgespannten Gewölbe machen den Dom jedoch bis heute zu einem der eindrucksvollsten Beispiele der Backsteingotik im alten Livland und zeugen von der architektonischen Größe des Mittelalters sowie vom hohen Können der damaligen Baumeister. Im Domgebäude ist heute das Museum der Universität Tartu untergebracht, das die Geschichte der Wissenschaft, der universitären Bildung und der akademischen Tradition in Tartu anschaulich präsentiert. Besucher können auch die Türme des Doms besteigen, von denen sich einer der schönsten Ausblicke über die Stadt und das Tal des Flusses Emajõgi eröffnet. In unmittelbarer Nähe der Türme befindet sich der Dom-Shop, in dem Geschenke, wissenschaftliche Souvenirs und Andenken mit dem Symbol der Universität erhältlich sind. Am Abend verleiht eine stimmungsvolle Beleuchtung dem Dom eine besonders magische Atmosphäre.

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Ruinen der Burg Neuhausen (Vastseliina piiskopilinnus)

Die Burg Neuhausen (Vastseliina piiskopilinnus)ist ein interessantes Ausflugsziel in Südestland. Hier begegnen Sie Ruinen aus dem 14. Jahrhundert, einer Wallfahrtsstätte, interaktiven Angeboten und bewegter Geschichte. Im Mittelalter war die Burg ein bekanntes Pilgerziel. Auf Anordnung von Papst Innozenz VI. erhielten Pilger, die das Wunderzeichen der Burgkapelle gesehen hatten, einen Ablass von einem Jahr und 40 Tagen der ihnen auferlegten Bußübungen. Während des Großen Nordischen Krieges wurde die Burg von den Truppen Peter I. zerstört, sodass heute nur noch Ruinen erhalten sind. Der ehemalige heilige Ort auf den Resten der Kirche ist durch ein großes Kreuz, Sitzbänke und eine Klanginstallation mit geistlicher Musik gekennzeichnet. Auf dem Gelände befinden sich zudem das Mittelalter-Erlebniszentrum sowie das Wallfahrtshaus der Burg Neuhausen. Die Burgruine, die Wallfahrtsstätte und das Erlebniszentrum können individuell oder nach Voranmeldung mit einem Guide besichtigt werden. In der ehemaligen Taverne Piiri werden Speisen angeboten; für Gruppen sind auch mittelalterliche Festessen möglich.

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Burghügel Otepää

Der Burghügel Otepää gehört zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Südestlands und ist ein Paradies für Naturliebhaber und Geschichtsinteressierte. Erklimmen Sie den rund 13.000 Jahre alten Gipfel und genießen Sie den Blick auf die Stadt Otepää und die umliegende Natur. Machen Sie ein entspanntes Picknick, erkunden Sie die Ruinen der Steinburg, die Bischof Herman im Jahr 1224 errichten ließ, und studieren Sie die Karte der alten Burgen Estlands. Im 11. Jahrhundert war Otepää die bedeutendste und eine der stärksten Festungen der historischen Region Ugandi im vorchristlichen Estland. Zudem wurden hier die älteste bekannte Feuerwaffe Europas sowie ein antikes Clairon entdeckt. Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der alten Esten!

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Ruinen des Bischofschlosses Otepää vom 12. Jahrhundert

Auf dem Burghügel stehen noch heute die Ruinen des ersten Ziegelbau in Estland. Nämlich errichtete der Bischof Hermann I - er war 1224 Bischof geworden - hier die erste Burg seines Bistums. Bald danach (13 Jh) entstand hier ein Flecken, der vor allem von Kaufleuten und Handwerkern besiedelt wurde. Interessant zu wissen: * Die ältesten Spuren von der menschlichen Siedlung stammen ungefähr von der Periode der Zeitrechnungswende. Im 11.Jh war Otepää die wichtigste Festung der Ugandi-Regione. * Seit 1937 steht auf der Burghügel die metallische Landkarte, wo die estnischen Burge eingetragen sind.

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Ruinen der Ordensburg Helme

Die Ruinen der Ordensburg Helme erheben sich auf einem steilen Hügel an der Landstraße Pärnu-Valga. Von der vermutlich in der ersten Hälfte des 14. Jh. erbauten alten Burg sind die hohen feldsteinernen Mauern mit Fensteröffnungen teilweise erhalten geblieben. Eine Legende erzählt über ein schuldloses Mädchen, das zur Befestigung der Burg dort eingemauert wurde. Ob in den Geschichten des alten Volkes auch eine Spur von Wahrheit ist, muss jeder selbst entscheiden. Im Laufe der Zeiten haben in der Burg Deutsche, Russen, Litauer und Schweden geherrscht, die die Burg in 1658 auch vernichteten.Gut zu wissen: * Im Tal unter der Burg sprudelt die sog. Arztquelle, deren Wasser als Heilmittel gegen sieben Krankheiten helfen soll.

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Schloss Oberpahlen (Põltsamaa)

Das Schloss Oberpahlen (Põltsamaa) ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Ort und blickt auf eine ehrwürdige Geschichte zurück – 1272 am Flussufer erbaut, war es die Residenz des livländischen Königs Magnus und später ein prächtiger Rokoko-Palast. Kriege und Brände haben das Schloss in Schutt und Asche gelegt, aber nun ist es wieder zum Leben erwacht und heißt Sie herzlich willkommen! Heute bietet das Schloss seinen Besuchern viel Spannendes. Vor allem lohnt sich der Aufstieg auf die Aussichtsplattform des 7-stöckigen Schlossturms, von der aus man zu jeder Jahreszeit einen atemberaubenden Blick auf die Stadt hat. Der Turm ist von einer restaurierten historischen Kuppel gekrönt, die in ganz Estland einzigartig ist. Die Kirche des Komplexes wurde direkt in die Festungsmauern und den Turm des Schlosses eingebaut und ist im Sommer täglich geöffnet. Im Konvent- und Torgebäude befindet sich eine moderne Ausstellung, die die spannende Geschichte des Schlosses Oberpahlen und der Stadt Põltsamaa erzählt. Im Schlosshof finden Sie Kunsthandwerkstätten, in denen Sie den Meistern bei ihrer Arbeit zusehen oder etwas Interessantes erwerben können. Kulinarische Genüsse bietet das Restaurant Oberpahlen, in dem sich Geschichte und Geschmack vereinen. Entdecken Sie das Schloss Oberpahlen – einen Ort, an dem Geschichte lebendig wird!